HEIDELBEERE

Unsere nordischen Heidelbeeren sind weltbekannt für ihren Nährwert!

Die Heidelbeere gehört zu den Heidekrautgewächsen und es gibt weltweit über 450 verschiedene Arten. Die Zwergsträucher, die im nördlichen Teil Europas wachsen, nennen sich Vaccinium myrtillus und werden auch wilde Heidelbeeren genannt. In Nordamerika gibt es andere oft vorkommende kultivierte Arten, die sogenannten „highbush“-Beeren. Es gibt viele Unterschiede zwischen den Beeren:  die wilden Heidelbeeren haben vor allem dunkleres Fruchtfleisch, während sich die amerikanischen eher durch helleres Fruchtfleisch auszeichnen. Die amerikanischen Blaubeeren sind auch grösser und ein wenig säuerlich im Geschmack. Bei der Frage, welche Beeren am besten schmecken, gehen die Meinungen auseinander. Heidelbeeren wurden seit Jahrhunderten genutzt und sind in der Beliebtheit nur noch gestiegen, als die ersten gewerblichen Pflanzen gezüchtet wurden. Seitdem konnten die Beeren von Züchtern veredelt, die Haltbarkeit verlängert und der Geschmack verbessert werden. Nordamerika ist heute der weltweit größte Heidelbeerproduzent und steht für 90% der Weltproduktion.

Von den wilden nordischen Heidelbeerproduktionen werden nur ein paar Prozent des Totalvolumens gepflückt, die in den Wäldern vorhanden sind.  Die meisten dieser wilden schwedischen Heidelbeeren gehen später dann zur Extraktionsindustrie nach Asien, um dort Anthocyane (Pigment) für Gesundheitskost- und Pharmaprodukte aus den Beeren zu gewinnen. Heidelbeeren sind besonders beliebt in Japan und Südkorea. Das Pflücken der wilden Beeren ist teuer und mühselig.

Heidelbeeren sind weltweit  für die Inhaltsstoffe Anthocyane bekannt, die in den Pigmenten sitzen.  Es sind die Anthocyane, died en Beeren ihre dunkelblaue und violette Farbe verleihen und die wildwachsenden nordischen Heidelbeeren enthalten ungefähr eine doppelt so hohe Konzentration an Anthocyanen als die gezüchteten Beeren.